Das Wichtigste in 30 Sekunden
- Nach der ersten Laufzeit kannst du deinen Internetvertrag jederzeit mit kurzer Frist kündigen.
- Beim Wechsel darf dein Anschluss höchstens kurz ausfallen. Der neue Anbieter kümmert sich darum.
- Ist dein Internet dauerhaft deutlich langsamer als vereinbart, hast du Rechte bis zur Kündigung.
- Achte beim Vergleich auf den Preis über die ganze Laufzeit, nicht nur auf die ersten Monate.
Worauf es beim Vergleich ankommt
Preis über die Laufzeit
Viele Tarife sind am Anfang günstiger und werden später teurer. Rechne den Preis über die gesamte Laufzeit.
Geschwindigkeit
Wichtig ist, was an deiner Adresse wirklich verfügbar ist. Prüf die Angaben für Download und Upload.
Laufzeit
Kurze Laufzeiten bieten mehr Freiheit. Längere Laufzeiten haben manchmal günstigere Monatspreise.
Anschlussart
DSL, Kabel oder Glasfaser: Was bei dir möglich ist, hängt von der Leitung an deiner Adresse ab.
Router und Einmalkosten
Prüf, ob ein Router dabei ist oder extra kostet und ob es Kosten für Anschluss oder Versand gibt.
Zusatzleistungen
Brauchst du einen Festnetzanschluss oder TV über die Leitung? Nimm nur, was du wirklich nutzt.
Inhalt dieser Seite
Internet zu Hause brauchst du jeden Tag: für Arbeit, Streaming und Smartphones im WLAN. Viele zahlen jahrelang denselben Preis, obwohl es längst günstigere oder schnellere Tarife gibt. Ein Wechsel ist heute einfacher als früher, weil das Telekommunikationsgesetz dir klare Rechte gibt. Hier steht, worauf es beim Vergleich ankommt.
Laufzeit und Kündigung
Die erste Laufzeit eines Internetvertrags darf höchstens 24 Monate betragen. Anbieter müssen dir vor dem Abschluss außerdem einen Vertrag mit höchstens zwölf Monaten Laufzeit anbieten.
Wichtig ist, was danach passiert. Verlängert sich der Vertrag nach der ersten Laufzeit automatisch, kannst du ihn jederzeit mit einer Frist von einem Monat kündigen. Lange Bindungen nach der Erstlaufzeit gibt es also nicht mehr. Das macht einen Wechsel deutlich leichter.
So läuft der Wechsel
Am einfachsten ist es, den Wechsel beim neuen Anbieter zu beauftragen. Er kümmert sich um die Kündigung beim alten Anbieter und um einen Termin für die Umschaltung. Willst du deine Festnetznummer behalten, gib das beim Auftrag an.
Beim Anbieterwechsel darf dein Anschluss höchstens einen Arbeitstag unterbrochen sein. Der alte Anbieter darf die Leitung also nicht einfach abschalten, bevor der neue bereit ist.
Preis über die ganze Laufzeit
Viele Tarife locken mit einem günstigen Preis für die ersten Monate. Danach steigt der Monatspreis oft deutlich. Dazu kommen manchmal Kosten für den Anschluss, den Versand oder einen Router. Rechne deshalb alles zusammen und teile es durch die Zahl der Monate. So siehst du, was der Tarif wirklich kostet.
Welche Geschwindigkeit passt?
Mehr Geschwindigkeit kostet mehr. Überleg, wie viele Personen in deinem Haushalt gleichzeitig streamen, spielen oder im Homeoffice arbeiten. Prüf auch, was an deiner Adresse überhaupt möglich ist. Ob DSL, Kabel oder Glasfaser verfügbar ist, hängt von der Leitung bei dir ab.
DSL, Kabel oder Glasfaser
DSL läuft über die Telefonleitung und ist fast überall verfügbar. Wie schnell es ist, hängt oft von der Entfernung zum nächsten Verteiler ab. Kabel nutzt den Anschluss für das Fernsehen und erreicht meist hohe Geschwindigkeiten, die sich aber im Haus und in der Nachbarschaft teilen. Glasfaser bis in die Wohnung ist am schnellsten und stabil, aber noch nicht überall verlegt. Im Vergleich siehst du, welche Anschlüsse an deiner Adresse möglich sind.
Das brauchst du für den Wechsel
Halte deine Kundennummer beim alten Anbieter bereit, das Ende der Vertragslaufzeit und, wenn du sie behalten willst, deine Rufnummer. Notier dir auch, ob der Router dir gehört oder gemietet ist. Ein gemieteter Router muss nach dem Wechsel meist zurückgeschickt werden.
Deine Rechte bei Problemen
Ist dein Internet erheblich und immer wieder langsamer als vereinbart, kannst du den Preis mindern oder den Vertrag außerordentlich kündigen. Als Nachweis dient eine Messung mit einem Messwerkzeug, das die Bundesnetzagentur bereitstellt.
Fällt dein Anschluss ganz aus und wird die Störung nicht innerhalb von zwei Kalendertagen behoben, kannst du ab dem Folgetag eine Entschädigung für jeden Tag verlangen.
Ziehst du um und dein Anbieter bietet die Leistung am neuen Wohnort nicht an, kannst du mit einer Frist von einem Monat kündigen.
Vergleichen und wechseln
Im Vergleich gibst du deine Adresse ein und siehst Tarife, die dort verfügbar sind. Nicht jeder Anbieter am Markt ist dabei. Wie wir vergleichen, steht unter So vergleichen wir. Wie sich wechselklug finanziert, erklären wir unter So verdienen wir Geld.
Checkliste vor dem Abschluss
Zum Abhaken, bevor du abschließt. Es wird nichts gespeichert.
Typische Fehler
Selbst kündigen und dann wechseln
Beauftrage den Wechsel beim neuen Anbieter. Er kündigt den alten Vertrag und sorgt für einen Übergang ohne lange Lücke.
Nur auf den Startpreis achten
Günstige erste Monate helfen wenig, wenn der Preis danach deutlich steigt. Vergleiche den Gesamtpreis.
Zu viel Geschwindigkeit buchen
Schnelles Internet kostet mehr. Schätze ab, wie viele Personen gleichzeitig streamen oder arbeiten, und buche passend.
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Der Vergleichsrechner kommt von einem Vergleichsportal. Erst wenn du auf „Vergleichsrechner laden“ klickst, lädt dein Browser Inhalte von files.check24.net und check24.de, außerdem von googletagmanager.com. Dabei werden unter anderem deine IP-Adresse und Browserangaben übertragen und Cookies gesetzt. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.
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Häufige Fragen
Wie lange darf ein Internetvertrag laufen?
Die erste Laufzeit darf höchstens zwei Jahre betragen. Anbieter müssen dir vorher auch einen Vertrag mit höchstens einem Jahr Laufzeit anbieten.
Wann kann ich meinen Internetvertrag kündigen?
Zum Ende der ersten Laufzeit. Hat sich der Vertrag danach verlängert, kannst du jederzeit mit einer Frist von einem Monat kündigen.
Was passiert beim Wechsel mit meinem Anschluss?
Der neue Anbieter organisiert den Wechsel. Dein Anschluss darf dabei höchstens einen Arbeitstag unterbrochen sein.
Was kann ich tun, wenn mein Internet zu langsam ist?
Bei erheblichen und wiederholten Abweichungen von der vereinbarten Geschwindigkeit kannst du den Preis mindern oder außerordentlich kündigen. Als Nachweis dient eine Messung mit dem Messwerkzeug der Bundesnetzagentur.
Was gilt bei einem Umzug?
Bietet dein Anbieter die Leistung am neuen Wohnort an, läuft der Vertrag dort weiter. Wenn nicht, kannst du mit einer Frist von einem Monat kündigen.
Rechtsgrundlagen
Abgeglichen mit dem amtlichen Gesetzestext auf gesetze-im-internet.de.
- § 56 Abs. 1 TKG: anfängliche Laufzeit höchstens 24 Monate, Pflichtangebot mit höchstens zwölf Monaten
- § 56 Abs. 3 TKG: nach Verlängerung jederzeit mit einem Monat Frist kündbar
- § 57 Abs. 4 TKG: Minderung oder außerordentliche Kündigung bei erheblichen Abweichungen der Geschwindigkeit
- § 58 Abs. 3 TKG: Entschädigung bei Störung ab dem dritten Tag
- § 59 Abs. 2 TKG: Unterbrechung beim Anbieterwechsel höchstens ein Arbeitstag
- § 60 Abs. 2 TKG: Kündigung mit einem Monat Frist, wenn die Leistung am neuen Wohnort nicht angeboten wird
Wir erklären allgemein und vermitteln keine Verträge. Welcher Tarif zu dir passt, entscheidest du anhand deiner Angaben im Vergleich. Stand: Oktober 2026.